Nahe dem Schloss Bellevue wird im Oktober 1980 der deutschstämmige US-Amerikaner Charles M. Cramer tot aufgefunden. Er wurde heimtückisch erschlagen. Besonders grausig: Cramers rechte Hand wurde abgetrennt. Sie wird am Ufer des Spiegelteichs vor der im Mai desselben Jahres eingestürzten Kongresshalle entdeckt.
Kriminalkommissar Peter Kappe und Kriminalmeister Wolf Landsberger, denen der Fall übertragen wird, stellt sich schon bald die Frage, ob der Täter die abgehackte Hand nur zufällig hier abgelegt hat – oder ob er damit ein Zeichen setzen wollte. Denn der Tote ist 1957 als Bauingenieur bei der Errichtung der Kongresshalle beteiligt gewesen. Beim Einsturz des südlichen Außendachs des von den Berlinern “Schwangere Auster” genannten Bauwerks, der auf eine mangelhafte Bauplanung zurückgeführt wird, ist ein Redakteur des Senders Freies Berlin ums Leben gekommen. Wollte der Mörder von Cramer möglicherweise den Tod des Journalisten rächen?

Kappe und Landsberger versteifen sich auf diese Theorie. Aber die Ermittlungsarbeiten gestalten sich schwierig – zumal die Alliierte Kommandantur und der Kommandant der US-Truppen in Berlin der Kripo in die Quere kommen. Noch undurchsichtiger wird der Fall, als die Obduktion der Leiche ergibt, dass zwischen der Amputation von Cramers Hand und seinem Mord eine längere Zeit vergangen sein muss. Hat man es also vielleicht mit zwei verschiedenen Tätern zu tun?
Kappe und Landsberger tappen so lange im Dunkeln, bis sie erfahren, warum Cramer Berlin vor 25 Jahren verließ und in die Vereinigten Staaten auswanderte …

Kommissar Kappe Band 35.

Jaron Verlag, 208 Seiten, Taschenbuch

ISBN 978-3-89773-882-9

Preis: 8,95 EUR

 

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